Rentenzahlung bei Aufenthalt im Ausland


Seit dem 1. Oktober 2013 bekommen Rentner, mit Ansprüchen aus der deutschen Rentenversicherung, ihre Altersrente in unverminderter Höhe ausgezahlt. egal in welches Land sie Ihren Wohnsitz verlegen.

 

Immer mehr Rentnerinnen und Rentner verlegen ihren Lebensabend ins Ausland. Die Beweggründe sind vielfälltig, etwa günstigere Lebenshaltungskosten oder eine ansprechendere Umgebung. Wer vor hat, seinen Ruhestand im Ausland verbringen möchte, will auch sicher sein, dass sein Rentenanspruch im Ausland nicht verfällt.

 

Wer in Deutschland gesetzlich rentenversichert war, kann seinen Ruhestand dort verbringen, wo er möchte. Die erworbenen Rentenansprüche gehen nach Auskunft der Deutschen Rentenversicherung üblicherweise nicht verloren. Ob wirklich alle Rentenansprüche erhalten bleiben und die Rente ohne Abzüge ausgezahlt wird, hängt von mehreren Faktoren ab: von der Dauer des Aufenthalts, vom Land, in dem der Rentner seinen Ruhestand verbringt, und von der Art der Rente.

 

Lebt eine Rentnerin oder ein Rentner mindestens sechs Monate im Jahr im Ausland, geht die Deutsche Rentenversicherung von einem dauerhaften („gewöhnlichen“) Aufenthalt im Ausland aus.  Eine ungekürzte Zahlung der Rente ist nur bei einem dauerhaften Umzug in ein Mitgliedsland der Europäischen Union möglich. Tschechien z.B. ist Mitglied der EU, insofern erhält der RentnerIn dort seine volle Rente.